

Die Höhle unter der Burg Predjama hat drei Zugänge, der bekannteste führt durch den sogenannten Pferdestall, in dem Spuren aus der Jüngeren Steinzeit, der Bronzezeit und auch aus römischer Zeit gefunden wurden. Der Weg in den Untergrund führt bis zum Hauptgang. Interessant ist der Namengang, in dem Unterschriften von Besuchern ab dem 16. Jahrhundert erhalten sind. Er verbindet den Hauptgang mit der sogenannten Fiženca, dem höchsten Stockwerk der Höhle, dessen Eingang über der Burg liegt und das 600 m weit in den Untergrund abfällt. Aufgrund der Lage und der günstigen Lufttemperatur halten sich hier zahlreiche Fledermäuse auf, die geschützt sind. In der Zeit ihres Winterschlafs ist deshalb eine Besichtigung der Höhle nicht möglich.
Der enge, 37 m lange, früher zugemauerte und heute wieder geöffnete Erasmusgang erfordert von den Besuchern etwas Kletterfertigkeit und zusätzliche Ausrüstung. Mutigere Besucher können mit dem Höhlenführer vom Großen Saal durch die Alte Höhle bis zum Windloch und durch einen künstlichen Durchgang in den Schwarzen Saal oder durch den Ostgang bis zum Siphon der Belščica gelangen.
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