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Sehenswürdigkeiten in der Umgebung der Burg Predjama

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung der Burg Predjama

Kirche zur Traurigen Muttergottes

Die gotische Filialkirche ließen die ambitiösen Herren von Lueg, die damaligen Besitzer der Burg Predjama, errichten. Sie entstand in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts und wurde vom damaligen Triester Bischof Enea Silvio Piccolomini, dem späteren Papst Pius II., eingeweiht.

Das Presbyterium ist mit einem Sternrippengewölbe mit runden und schildförmigen Schlusssteinen versehen. Die Rippen setzen auf reich profilierten Konsolen an. Der spitzbogige Triumphbogen ist mit Hohlkehlen geschmückt. Das Kirchenschiff war früher mit einer geraden Holzdecke versehen. Im 17. Jahrhundert, vermutlich 1637, als man das Renaissanceportal einmauerte, wurde die Fassade umgestaltet. Der Chor stammt aus dem 19. Jahrhundert. Das Kircheninnere war früher zur Gänze bemalt, erhalten sind Fresken nur im Presbyterium und an der Nordwand des Kirchenschiffs. Die Fresken stammen von einem Meister aus Srednja vas bei Šenčur und sind um 1450 entstanden. Der Hochaltar vom Beginn des 18. Jahrhunderts erinnert in seiner Anlage noch an die goldenen Altäre. Von der mittelalterlichen Ausstattung ist das mit dem Motiv von Sonne und Mond geschmückte Gitter einer Wandnische erhalten.

Erasmus-Linde

Neben der Kirche der Trauernden Muttergottes steht die Erasmus-Linde. Der Legende nach soll unter ihr Erasmus begraben liegen, auf dessen Grab seine trauernde Braut die Linde gepflanzt haben soll. Trotz stürmischer Zeiten (Besucher in Scharen und sogar einige Brände) trotzt die Linde weiterhin allen Gefahren und steht stolz in der Mitte des Dorfs Predjama.

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